SPANNUNG

STEIGT!

Bonjour aus Paris! Ich sitze gerade im Shuttle zurück von Roland Garros ins Spielerhotel. Endlich ein paar Minuten Zeit, um meinen Blog zu verfassen. Seit Mittwoch bereite ich mich in Paris auf meinen achten Start bei den French Open vor, die Vorzeichen sind heuer ein bisschen anders: In den letzten Wochen hatte es für mich im sportlichen Bereich nicht wirklich geklappt, dafür liefen die letzten Trainingseinheiten mit Stefanos Tsitsipas, Alexander Zverev, Karen Khachanov oder Jannik Sinner vielversprechend ab. Ich sollte jedenfalls für meinen Start am Sonntag gegen den Spanier Pablo Andujar bereit sein…

Keine Diskussion! Paris zählt für mich zu den schönsten Tennis-Orten der Welt. Hier feierte ich als Jugendlicher meine ersten großen Siege, hier fixierte ich 2016 den Einzug in die Top 10, hier erlebte ich mein erstes Grand-Slam-Endspiel. Schöne Erinnerungen, große Emotionen und unvergessliche Matches. Hoffentlich kann ich dieser Erfolgsstory heuer ein weiteres Kapitel hinzufügen.

Die Corona-Situation beim zweiten Grand Slam des Jahres ist nach wie vor angespannt. Kein Unterschied eigentlich zum letzten Jahr. Für die Spieler gelten ganz strenge Regeln, überall gibt es Kontrollen. Nur zwei Betreuer sind auf der Anlage erlaubt, nicht einmal für Rekord-Champion Roger Federer gibt es Ausnahmen. Sehr erfreulich aber, dass wieder Fans dabei sind – das macht allen Spielern mehr Spaß. Jetzt geht es los, die Spannung steigt!

Euer