PERFEKTE

REVANCHE!

7:6, 4:6, 6:3 in London gegen Stefanos Tsitsipas! In meinem achten Spiel gegen den Griechen feierte ich meinen fünften Sieg, damit ist mir die Revanche für die Niederlage im Masters-Finale 2019 gelungen. Ein optimaler Start in das Saison-Finale, ich habe mir vor den letzten beiden Gruppenspielen eine gute Ausgangsposition geschaffen. Im Vorjahr hatten gegen Stefanos 17.000 Fans beim Endspiel in der O2-Arena für ein Mega-Spektakel gesorgt, am Sonntag ging es in der Halle hingegen sehr, sehr ruhig zu.

Traurig, dass heuer kein Publikum dabei sein darf – doch damit müssen wir in diesen Zeiten leben. Zum Glück finden die großen Events überhaupt statt, so bekommen zumindest die Sport-Fans Ablenkung von der Corona-Pandemie.

Viel Neuland bei den Masters-Teilnehmern: Statt in der Innenstadt – wie in den letzten Jahren neben dem London Eye – wohnen wir in einem Hotel direkt neben der 02-Arena. Obwohl wir lediglich wenige Gehminuten davon entfernt liegen, müssen wir täglich mit dem Shuttle in die Halle fahren. Mit Terry habe ich einen Chauffeur, der nur für mich abgestellt ist. Das ist aber nicht als großes Privileg zu verstehen, sondern nur als reine Sicherheitsmaßnahme….

Viel Platz für wenig Leute, sogar die Tische im Spieler-Restaurant wurden „Corona-tauglich“ umgebaut. Getestet wird alle drei Tage, das strenge Hygienekonzept wurde bis ins kleinste Detail perfekt ausgearbeitet.

Ganz ehrlich: Ich bin das Leben in der Blase natürlich seit Wochen gewohnt, doch irgendwann wird es wirklich anstrengend. Da muss man durch! Das beste Rezept, um den monotonen Alltag aufzuhellen, ist klar: Siege!

Euer