MEIN ERSTER

STERN

Ich melde mich zurück! Hier ein erstes Update aus Paris. Die Tage nach meinem Sieg bei den US Open waren intensiv. Schlafen, ausruhen, abschalten – das war mein Motto nach der Rückkehr aus den USA. Zwei kleine Feiern, ich habe mit meiner Familie den Kurzurlaub nach meinem ersten Grand-Slam-Sieg genossen. Und möchte mich noch einmal bei meinen Fans bedanken: Danke für die Unterstützung, danke für die netten Gratulationen und vielen Nachrichten auf Instagram, Facebook und Twitter.

Seit Mittwoch bereite ich mich in Paris auf die French Open vor, als Glücksbringer habe ich ein besonderes Symbol auf meiner Racket-Tasche: Mein Schläger-Ausrüster Babolat druckte auf meine Tennisbag neben meinem Namen und der Österreich-Flagge einen Stern mit 2020 auf. Dieser steht für den Sieg in New York – quasi der Stempel für meine erste Major-Trophäe. Keine Diskussion, darauf bin ich wirklich stolz.

Von einer Bubble in die nächste. Auch in Paris steht die Sicherheit an oberster Stelle. Wie in New York dürfen wir nur zwischen dem Hotel und der Anlage pendeln. Dafür sind zumindest wenige Zuschauer in Roland Garros dabei, der Applaus tut uns gut. So fühlt man sich wenigstens nicht komplett alleine im Stadion.

Am Montag starte ich in meine siebenten French Open, von Glück bei der Auslosung kann ich nicht gerade sprechen. In der ersten Runde treffe ich auf Marin Cilic. Der Kroate gewann 18 Turniere, darunter die US Open 2014. Marin hat das Gen eines Champions, ich bin auf einen großen Fight vorbereitet. Drückt die Daumen!

Euer