HOLA

MADRID!

Das tut gut, zurück in meiner Tenniswelt. Seit Freitag bereite ich mich in Madrid auf mein erstes Match seit dem 16. März vor, am Dienstag oder Mittwoch geht es für mich beim Turnier der 1000er-Serie los.

An Madrid habe ich nur die besten Erinnerungen. 2014 hatte ich hier gegen Stan Wawrinka meinen ersten Sieg gegen einen Top-10-Star gefeiert, 2017 und 2018 erreichte ich jeweils das Finale. Was ich heuer erwarte? Das kann ich nicht sagen! Zu lang war meine Pause, ich war teilweise völlig weg vom Tennis, Match-Situationen sind komplett anders. Fest steht, dass ich in den letzten Tagen extrem gut trainiert hab, körperlich habe ich viel aufgeholt, mein Tennis passt. Doch Trainingseinheiten und ernsthafte Spiele auf diesem Niveau kann man nicht vergleichen. Die Vorfreude ist groß, ich fühle mich bereit, kann meine erste Partie in Madrid kaum erwarten.

In Spaniens Hauptstadt pulsiert wieder das Leben, die Cafes und Restaurants haben offen, in den Einkaufsstraßen herrscht reges Treiben. Doch das bekomme ich alles nur im Shuttle auf dem Weg auf die Anlage mit, wir selbst leben nach wie vor in einer künstlichen „Tennis-Blase“, werden mehrmals getestet, dürfen uns nur zwischen dem Hotel und den Plätzen bewegen. An unserer Situation hat sich wenig geändert, wenigstens geht es nach dem letzten Pandemie-Höhepunkt hier in Madrid anscheinend wieder aufwärts.

Zu den Bedingungen: Es ist für diese Jahreszeit noch relativ kalt in Spanien, dafür brenne ich auf meine Rückkehr auf den Court umso mehr.

Alles Liebe,

euer